cldsi.de — Web Development in Design & Code

Analytics/Statistiken für Webdevelopment auswerten

Um mehr über Nutzer und deren Nutzungsverhalten zu erfahren, nutzen einige Websites Analytics-Services, wie zum Beispiel Google Analytics oder Matomo (ehemals Piwik).

Das ist vor allem wichtig für e:Commerce-Seiten-Betreiber, die genau erfahren wollen, wo ein User abspringt oder warum ein User den Warenkorb verlässt (z.B. fehlende Zahlungsmethoden). Diese Seiten oder Optionen findet man unter „Absprungseiten“.

Interessant wird es für Webdeveloper aber vor allem bei den Sprachen, den installierten Plugins und Browsern. Wie ich in einem anderen Artikel aufgezeigt habe, wird der Internet Explorer praktisch gar nicht mehr benutzt, weshalb auch die Entwicklung für diesen eingestellt werden kann.

Diese Seite wird überhaupt nicht von Internet Explorer-Usern besucht

Dieser Nutzer benutzt ein iOS Gerät mit Safari

Auch wichtig zu wissen ist, woher die User kommen: Von einer Suchmaschine (Google, Bing, etc.) oder von einer anderen Seite? Oder rufen sie die Website direkt auf?

Beim User links war die Seite auf Platz 12 der Suchergebnisse, beim User rechts sogar auf Platz 1.

Was kann ich mit diesen Daten machen?

Wenn man weiß, woher die User kommen (hier Google), kann man sich auf das SEO auf diese spezielle Seite konzentrieren. Auf einer anderen Seite habe ich zum Beispiel sehr viele User, die über Bing auf die Seite gelangen. Dementsprechend habe ich dort die Webmaster-Tools von Bing im Einsatz, während bei den meisten anderen Seiten die Google Webmaster Tools verwendet werden.

Außerdem kann man bei einigen Suchmaschinen den gesuchten Begriff und die Platzierung in den Suchergebnissen sehen. Sollte die Seite nicht weit oben in den Ergebnissen sein, muss die SEO optimiert werden.

Mit den Browser- und Sprachdaten lässt sich herausfinden, ob vielleicht eine mehrsprachige Seite in Betracht kommt und ob man neuere CSS-Eigenschaften nutzen kann. Dafür müssten die User nämlich hauptsächlich neuere Browser verwenden. Außerdem lassen sich oft genutzte Bildschirmgrößen super als Vorlage für media-queries für das Responsive und Mobile-First Design nutzen.

Für Webshop-Betreiber kommt dann noch in Frage, die durchschnittliche Kaufkraft der Kunden über deren Geräte auszuwerten.